Mainpost
Lokalteil Bad Neustadt
Ausgabe vom 03.11.2008
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Realschule: Sanierung ohne Anbau am billigsten
Planung für Werner-von-Siemens-Realschule geht von 5,8 Millionen Bausumme aus
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| 5,8 Millionen Euro wird die Generalsanierung der Werner-von-Siemens-Realschule kosten. Das war die wohl wichtigste Information, die Andreas Konopatzki vom Architekturbüro Knoll und Konopatzki für den Bad Neustädter Bauausschuss parat hatte. Er stellte dem Gremium den Planentwurf vor, mit dem die Stadt nun bei der Regierung von Unterfranken vorstellig wird, um die Zuschussmöglichkeiten auszuloten.
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| Auch wenn 5,8 Millionen Euro sehr viel Geld seien, so handelt es sich nach Konopatzkis Angaben trotzdem um die billigste Variante der Generalsanierung der Werner-von-Siemens-Realschule. Denn für die vorgestellte Planvariante ist kein Anbau erforderlich. Die Gebäude werden in ihrem jetzigen Bestand genutzt.
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| Das war, so Konopatzki, deswegen möglich, weil die Schule über viele Flächen sowie große und sogar einige ungenutzte Räume verfügt. Lediglich einen direkten, überdachten Fußweg soll es neu zwischen dem Nord- und dem Südflügel geben. Der wird ein zeltähnliches Aussehen bekommen. Er soll dafür sorgen, dass man auch bei Regen trockenen Fußes relativ schnell vom einen Ende zum anderen Ende der Schule kommen kann.
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| Die Planung sieht vor allem eine bessere strukturelle Zusammenfassung der Räume vor. So wird beispielsweise der Bereich Zeichnen und Werken besser zusammengefasst oder die naturwissenschaftlichen Räume. Wobei es keine reine Bio-, Physik- oder Chemieräume mehr geben wird, sondern diese Räume werden für alle drei Fachbereiche nutzbar sein. Außerdem wird es für die Schüler in den 37 Klassen mehr EDV-Plätze geben.
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| Alleine 50 Prozent der Kosten, so Konopatzki, werden für die reinen Instandsetzungsarbeiten anfallen. So sie zum Beispiel kaum Wärmedämmung und kaum Brandschutz vorhanden. Trotzdem, so antwortete der Architekt auf die Nachfrage von Norbert Klein wegen eines Anbaus, werde der Bau deutlich billiger, wenn die Generalsanierung innerhalb des Baubestandes stattfindet. Eine Erweiterung sei bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit möglich.
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| Nach der Vorstellung Konopatzkis wird die Sanierung in zwei Bauabschnitte stattfinden. 2009 sollen vor allem die Räume für die Naturwissenschaften instandgesetzt werden und man wird sich um die Hülle kümmern - um Dach, Fenster und Fassade. Im zweiten Bauabschnitt hat er für 2010 die Instandsetzung der Innenräume, der Gebäudetechnik, des Pausenhofs und der Freianlagen auf dem Plan. Die wesentlichen Bauarbeiten sollen dabei in den Sommerferien stattfinden.
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| Auf die Frage nach der Zuschusslage antwortete Bürgermeister Bruno Altrichter, die sei wohl bis Mitte Dezember zu klären. Dazu erklärte Stadtbaumeisterin Barbara Stüdlein. Der jetzt vorgelegte Entwurf diene zur fristgerechten Vorlage bei der Regierung von Unterfranken um Fördermöglichkeiten abzuklären. Der Bauausschuss stimmte dem Planentwurf und dieser Vorgehensweise zu.
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| Artikel vom Redaktionsmitglied der Mainpost
Hubert Herbert
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